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Chronologie

2000

Pro Natura ruft alle Schweizer Gemeinden auf, die Schaffung eines neuen Nationalparks in Betracht zu ziehen und stiftet eine Preissumme von einer Million Franken für das beste Nationalparkprojekt.

 

5 Schweizer Regionen, darunter das Locarnese, folgen dem Aufruf und lancieren eine Machbarkeitsstudie.

 

13 Gemeinden der Täler des Locarnese beauftragen die Region «Locarnese e Vallemaggia» (RLVM), eine Machbarkeits-Vorstudie für die Schaffung eines Nationalparks in der Region zu erstellen.

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2001

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK und das Bundesamt für Umwelt BAFU erarbeiten Gesetzesvorschläge für die Gründung von neuen Pärken von nationaler Bedeutung.

 

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2002

Die RVLM verabreicht den beauftragenden Gemeinden die Machbarkeits-Vorstudie für die Schaffung eines Nationalparks im Locarnese.

  

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2003

Der Bundesrat schickt das neue Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG) in die Vernehmlassung. Das Echo ist weitgehend positiv.

 

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2004

Februar

Der Bundesrat beschliesst, die NHG-Revision auf die nächste Legislaturperiode zu verschieben. Der Beschluss stösst auf heftige Kritik.

 

März

Der Tessiner Ständerat protestiert in Bern.

Interpellation in Bern der 6 Tessiner Nationalräte.

Protest der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB).

 

Mai

Der Bundesrat erhält eine Petition, die von 49 von 50 Gemeindepräsidenten des Locarnese unterzeichnet wurde.

Die Ständeratskommission ist mit dem Bundesentscheid nicht einverstanden.

 

September

Der Nationalrat nimmt mit 110 zu 62 Stimmen den Antrag von Dick Marti an, die NHG-Revision wieder in die Agenda der laufenden Legislaturperiode aufzunehmen.


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2005

Februar

Der Bundesrat beschliesst, die NHG-Revision wieder in die Agenda der laufenden Legislaturperiode aufzunehmen.

 

Mai

Entgegen dem Willen des Bundesrats, der grundsätzlich keine Finanzierungen gewähren wollte, beschliesst die Ständeratskommission, dass die Eidgenossenschaft die zukünftigen Nationalparks mit einem jährlichen Beitrag von bis zu 10 Millionen Franken finanziell unterstützen muss.

 

Juni

Die NHG-Revision wird vom Ständerat einstimmig angenommen.

 

Oktober

Die Nationalratskommission beschliesst mit 16 zu 7 Stimmen, dass die obligatorische Bundesfinanzierung der Pärke von nationaler Bedeutung im NHG festgehalten werden muss.

 

November

In Salgesch im Kanton Wallis wird das «Netzwerk Pärke» gegründet, ein Dachverein für Parkprojekte von nationaler Bedeutung.

 

Dezember

Der Nationalrat beschliesst ebenfalls, dass die Eidgenossenschaft die Pärke von nationaler Bedeutung mitfinanzieren muss.

Die Gemeindepräsidenten der Täler des Locarnese beschliessen, das Nationalparkprojekt wieder aufzugreifen.

 

2006

Oktober

Nach Aufhebung der letzten Differenzen zwischen den beiden Räten, genehmigt das Schweizer Parlament die NHG-Revision. Laut der neuen Gesetzgebung ist die Eidgenossenschaft dazu verpflichtet, die Pärke von nationaler Bedeutung zu mitfinanzieren. Der Revisionsprozess des Pärkegesetzes dauerte 8 Jahre (1998-2006). Nun beginnt der Verfassungsprozess der Verordnung über die Pärke von nationaler Bedeutung (Pärkeverordnung, PäV).

 

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2007

Januar

Gründung des Projektrats (Consiglio del Parco, CdP), in dem die Gemeinden und Patriziate vertreten sind. Die RLVM wird zum Kontrollorgan des Projekts.

Samantha Bourgoin wird zur Projektleiterin ernannt.

 

Februar

Das Bundesamt für Umwelt BAFU schickt die Pärkeverordnung (PäV) in die Vernehmlassung. Die Projektgruppe veranstaltet ein grosses Vernehmlassungsverfahren auf dem gesamten Gebiet des Nationalparkprojekts des Locarnese.

Bern nimmt die wichtigsten Anträge der Talbevölkerung des Locarnese an.

Beginn der Planungsarbeit des Nationalparks des Locarnese.

 

Dezember

Das neue Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG) und die Pärkeverordnung (PäV) treten offiziell in Kraft.

 

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2008

Februar

Der Projektrat beschliesst, 300'000 Franken für die Förderung von zwei Dutzend Pilotprojekte zur Verfügung zu stellen.

Die Gemeinde Campo Valle Maggia tritt aus dem Projekt aus.

 

Sommer

Verhandlungen mit den Gemeinden und Patriziate zur Festlegung der Kernzonen des zukünftigen Nationalparks.

 

Dezember

10 Gemeinden stimmen dem Nationalparkprojekt zu.

Die Gemeinde Cerentino tritt aus dem Projekt aus, während Cevio eine Denkpause einlegt.

Das Parkdossier wird den kantonalen Behörden vom Tessin eingereicht.

 

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2009

Januar

Das Parkdossier wird von einer Delegation der Tessiner Kantonsregierung der Eidgenossenschaft überreicht. Beginn der Verhandlungen zwischen Kanton und Bund über die Weiterentwicklung des Projekts.

 

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2010

Im hohen Maggiatal wurde ein grosses Gebiet verloren gegangen. Das Projekt wird neu ausgerichtet und öffnet sich nun den südlich gelegenen Gemeinden. Nach langen Verhandlungen schliessen sich Ascona, Brissago, Cavigliano, Losone, Ronco sopra Ascona und Verscio dem Nationalparkprojekt des Locarnese an. In seiner neuen Version, erstreckt sich der zukünftige Nationalpark des Locarnese auf einer Oberfläche von 220 km2, vom Lago Maggiore über einen Teil der Terre di Pedemonte, den Centovalli und dem Onsernonetal bis ins Rovanatal mit Linescio und Bosco Gurin.

 

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2011

Januar

Das neue Parkdossier wird in Bern eingereicht.

 

März

Das Gesuch wird in die materielle Hauptprüfung aufgenommen. Das Bundesamt für Umwelt BAFU prüft das Parkdossier. Der neue Projektrat bildet eine Organisation für die Durchführung der dritten Projektfase (Detailplanungsfase). Für diese Fase wird ausserdem die Bildung von thematischen Kommissionen vorgesehen, damit die regionalen Akteure in die detaillierte Projektarbeit miteinbezogen werden können.

Folgende thematische Kommissionen sind vorgesehen:

- Tourismus, Freizeit und Gastronomie

- Natur, Recherche und Kernzonen

- Kultur und Landschaft

- Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Handwerk

- Bauwesen, Steinbrüche, Transport und Energie

- Kommunikation und Bildung in Umweltfragen

 

Juni-Oktober

Nach der Ernennung der Delegierten, welche die Gemeinden und Patriziate in den thematischen Kommissionen vertreten sollen, werden die Vereine, Körperschaften und regionalen Akteure dazu aufgerufen, ihre Vertreter zu nominieren.

 

Juli

Eine Kommission von BAFU-Delegierten besucht das Parkgebiet und trifft die Gemeindeverwaltungen und Patriziate, um vor Ort die Gültigkeit des Nationalparkprojekts des Locarnese zu prüfen.

 

September

Das Nationalparkprojekt des Locarnese erhält vom Bund das offizielle Kandidatur-Label. Damit beginnt die Detailplanungsfase (Fase 3), die bis 2015 andauern wird. In den kommenden Jahren plant der Projektrat, in Zusammenarbeit mit den regionalen Akteuren eine Reihe von konkreten Projekten und zahlreichen anderen Aktivitäten in Gang zu setzen. Gleichzeitig wird die Karte des Parks erfasst. Die Einwohner der interessierten Gemeinden werden über diese Karte abstimmen können.