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Waldreservate

Das Locarnese als Urwaldpionier

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Die Region um Locarno,  mit ihren gegen Westen orientierten Tälern, ist ein Waldland. Dadurch, dass sie grösstenteils mit Wald bedeckt ist, wirkt die Landschaft besonders sanft. Jenseits der Staatsgrenze ist es dasselbe: an Wald fügt sich Wald. Das Klima begünstigt das Wachstum der Vegetation. Man spürt in dieser Gegend eine starke Natur.

 

Die geschichtlich und kulturell reiche Landschaft des Locarnese hat einen hohen ästhetischen Wert. Die Naturwerte sind ausserordentlich interessant. Während Jahrhunderten wurde die Landschaft durch den Menschen übernutzt. Dies ist Vergangenheit, heute hat sie ein neues Gesicht. Vergleichen wir ihr heutiges Aussehen mit Archivbildern, ist der Wandel frappant. Kräftige Wälder decken nun die ehemals nackten und erodierten Bergflanken.

Foto: R. Buffi - Silvaforum 

 

Die ausgeplünderte Natur hat sich weitgehend erholt. Anderseits wird auch klar, dass viel Kulturland verloren ging.

Dies empfinden wir heute als Verlust. Der der Landwirtschaft hat das Landschaftsbild sehr verändert.

Eigentliche landschaftliche Perlen des Locarnese und seiner Tälern sind abgelegene Winkel des Onsernonetales, des Val Vergeletto, des Centovalli und von Bosco Gurin. Es handelt sich um weite, infrastruktur- und konfliktfreie Naturareale mit einem Wald, der uns Bilder schenken kann, die an Urwald erinnern. Solche Gebiete sind für Waldreservate wie geschaffen.

 

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Während den vergangenen zwanzig Jahren haben in der Region um Locarno öffentliche und private Waldbesitzer in Zusammenarbeit mit dem Forstdienst fünf Waldreservate gegründet. Diese erstrecken sich auf über 1800 Hektaren (das sind 18 Millionen m2). Das Waldreservat Arena im Val Vergeletto wurde 1992 als erstes im Kanton Tessin gegründet. Es folgten der Parco del bosco di Maia in Losone (1998), das Waldreservat Onsernone (2002), Foto: R. Buffi - Silvaforum     

jenes von Palagnedra im Centovalli (2007) und Waldreservat Bosco Sacro di Mergugno oberhalb Brissago (2008). Punkto Waldreservate sind die lokalen Waldbesitzer den Konzepten des Bundes und des Kantons mindestens teilweise vorausgegangen! Das Tessiner Waldreservatskonzept geht auf das Jahr 2001 zurück; es sieht vor, dass 18% der Waldfläche als Waldreservate ausgeschieden werden soll. Dies entspricht etwa 25'000 Hektaren. 

(...)  


Die Waldreservate des Locarnese und seiner Täler sind ein grosser Reichtum. Ihr Wert wächst laufend. Jedes Jahr ungestörter Waldentwicklung ist bedeutsam. Es geht um die Wiederentdeckung des ursprünglichen Aussehens des Tessiner Waldes. Zusammen mit der Kulturlandschaft, bilden Waldreservate (und anderer Naturschutzgebiete) die Grundsubstanz eines Nationalparks.

 

Text: R. Buffi

 

Das Projekt zur Aufwertung der Waldreservate in der Region Locarno wurde vom Nationalparkprojekt des Locarnese mit der Unterstützung von Berater Roberto Buffi und des kantonalen Forstdienstes realisiert. 


 

icon Hier können Sie den kompletten Plan des Reservats herunterladen

 

 

  foto 3 Fotoalbum der Waldreservate in der Region Locarno 

 

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