Logo ufficiale del Progetto Parco Nazionale del LocarneseLogo ufficiale di Candidato Progetto Parco Nazionale
 
 
 

Das Projekt

Das Projekt

Das Nationalparkprojekt

Im Jahr 2000 hat die Region «Locarnese e Vallemaggia» zusammen mit den interessierten Gemeinden beschlossen, ihre Kandidatur als neues Nationalparkprojekt einzureichen. Das Nationalparkprojekt wurde als Ausgangspunkt für eine Reihe von Initiativen identifiziert, die dem anhaltenden wirtschaftlichen und demografischen Rückgang in den Tälern im Randgebiet entgegenwirken und gleichzeitig ihren grössten Reichtum aufwerten sollten: ihre einzigartige Naturlandschaft, durchsetzt mit Denkmälern einer blühenden und jahrhundertealten alpinen Kultur.

Es war vom Anfang an klar, dass es sich bei diesem Projekt um einen teilweise besiedelten Naturpark handelt, in dem der Mensch lebt und arbeitet, im Gegensatz zu einem Naturreservat wie der Schweizerische Nationalpark im Engadin – der erste und bisher einzige Nationalpark der Schweiz – für welchen andere gesetzliche Vorgaben gelten als für das Nationalparkprojekt.

Ziele

Der zukünftige Nationalpark des Locarnese soll ein Reiseziel für interessierte Besucher, Naturfreunde, Schulen und Forscher werden. Gleichzeitig soll der Park seinen Bewohnern Zukunftsperspektiven verschaffen. Als Standort verschiedener Initiativen, die nach dem Prinzip der nachhaltigen Entwicklung konzipiert sind, wird der Park einen markanten Beitrag zur Förderung des Territoriums und dessen Produkte und Dienstleistungen leisten. Das Nationalparkprojekt des Locarnese setzt die Ziele der neuen Regionalpolitik konkret um. Es handelt sich in diesem Sinne um das zurzeit wichtigste Projekt in der Region «Locarnese e Vallemaggia».

Demokratischer Prozess

Die Schaffung eines Nationalparks ist mit einem demokratischen Prozess verbunden. Die Initiative muss von den interessierten Gemeinden ergriffen werden. Die Gemeinden sind sowohl in der Projektfase, als auch in der Betriebsfase für die strategische Leitung und die Kontrolle des Nationalparks zuständig. Zu diesem Zweck wurde ein Projektrat gebildet, der mehrheitlich aus Delegierten der Gemeinden und Patriziate besteht. Damit möglichst viele Körperschaften, Vereine und Private im Entscheidungsprozess miteinbezogen werden können, wurden zudem verschiedene thematische Kommissionen gebildet. Diese haben die Aufgabe, alle notwendigen Elemente für die Schaffung des Parks auszuwerten und umzusetzen. Nach Abschluss der Detailplanungsfase (vermutlich im 2018) werden die Bewohner der interessierten Gemeinden über die Landkarte des Nationalparkprojekts abstimmen. Dies ist die letzte obligatorische Etappe vor der Erteilung des Nationalpark-Labels seitens der Eidgenossenschaft.